Was ist Outplacement? Eine Chance für Bürojobber?

15. November 2012 | Von | Kategorie: Blog, Organisation, Personal

Outplacement ist ein weitgehend unbekannter Begriff. Mittlerweile wird das Thema in Deutschland aber immer aktueller und die Umsätze der Outplacementberater wachsen.

Outplacement hat seinen Ursprung in den USA in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als ehemalige Soldaten wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden sollten.

Was ist Outplacement?

Im Deutschen könnten für das Wort die Begriffe Außenvermittlung oder Außenplatzierung verwendet werden.

Outplacement richtet sich vor allem an Manager, Führungskräfte und hoch spezialisierte Fachkräfte. Da eine Kündigung oft ein erheblicher Rückschlag für die Karriere ist und auch immer mit einem sozialen Risiko verbunden, finanzieren Unternehmen immer öfter einen Outplacementberater für den Gekündigten.

Der beauftrage Outplacementberater unterstützt und begleitet den Mitarbeiter bei seiner beruflichen Neuorientierung. Das Ziel des Outplacementberaters ist es, den Angestellten eine gleichwertige und seinem Profil entsprechende Stelle in einem anderen Unternehmen zu vermitteln. Auch die Existenzgründung und eine dahingehende Betreuung kann das Ziel der Beratung sein.

Dabei sind die Möglichkeiten der Unterstützung vielfältig. Das kann z. B. vom erstellen eines Persönlichkeitsprofils bis zum Bewerbungstraining reichen. Coaching ist ebenso oft ein Bestandteil des Outplacements wie die Suche geeigneter Stellen und die Unterstützung bei der Vertragsverhandlung mit dem neuen Arbeitgeber.

Gerade bei langjährigen Mitarbeitern, die einen großen Verdienst am Erfolg des Unternehmens haben, wird Outplacement genutzt, um noch ein Mal Dankbarkeit zu zeigen. Gleichzeitig werden die Unternehmen damit trotz Kündigung ihrer sozialen Verantwortung gerecht.

Outplacement als Chance für Bürojobber?

Wie bereits erwähnt, richtet sich Outplacement vorrangig an Führungskräfte und stark spezialisierte Angestellte. In aller Regel hat diese Sorte Angestellte ein relativ kleines Spektrum passender offener Stellen. An diesem Punkt setzt eine Outplacementberatung an.

Die Beratung richtet sich sicher nicht direkt an Sachbearbeiter und Sekretäre, da der Spezialisierungsgrad nicht hoch genug ist und der Stellenmarkt genügend Möglichkeiten bieten sollte.

Denkt man aber beispielsweise an Bürojobber mit akademischem Hintergrund oder an Vorstandsassistentinnen, bei denen die Gefahr eines großen sozialen Abstiegs nach der Kündigung besteht, kommt eine Outplacementberatung schon eher in Frage.

Mehr Informationen zum Thema

Dieser Artikel ist nur ein kleiner Überblick. Das Thema ist so umfangreich, dass man es nicht in einen kleinen Blog-Artikel packen kann.

Ich verfolge das Thema Outplacement bereits länger. Da ich das Thema ziemlich interessant finde und es wenig beraterunabhängige Informationen im Internet gibt, habe ich dazu eine extra Homepage erstellt.

Wer mehr Informationen zum Thema, der  Beratung, den Vorteilen, den Kosten und anderen Themen erhalten möchte, ist auf meiner Seite www.outplacement-ratgeber.de gut aufgehoben.

FAZIT

Outplacement ist sicher ein Trend und für manchen Bürojobber interessant. Ob es für einen Büro-Angestellten lohnenswert ist, entscheiden maßgeblich die Hierarchieebene und der Spezialisierungsgrad.

Auch hinsichtlich der Kosten eines Outplacementberaters lohnt es sich in der Regel erst ab einem mittleren Jahreseinkommen.

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