Stressreport der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

29. Januar 2013 | Von | Kategorie: Blog, Organisation, Personal

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat für Deutschland den Stressreport 2012 veröffentlicht. Ich bin heute Morgen im Radio und durch die weitere Medienberichterstattung darauf aufmersam geworden. Gerade bezüglich der Arbeit im Büro kann ich die Ergebnisse durchaus nachvollziehen.

Was sagt der deutsche Stressreport 2012 aus?

Das Papier umfasst insgesamt 208 Seiten. Ich habe gewisse Passagen nur kurz überflogen. Alles in allem scheint die gefühlte Belastung von Arbeitnehmern in den letzten Jahren größer geworden zu sein

Heute.de zeigt sagt auszugsweise im Nachrichtenticker und in einem Mediathek-Film, dass bei 43 % der Befragten der Arbeitstress zugenommen hat und dass rund jeder Zweite (52 %) unter Termin- und Leistungsdruck steht.

Immer mehr Stress im Büro?

Grundsätzlich denke ich ja. Um nach allen Gründen zu suchen, würden wahrscheinlich auch mehrere Blogbeiträge nicht ausreichen. Was mir jedoch sofort in den Sinn kommt, ist, dass Technik, die unser Leben eigentlich erleichtern soll, dahingehend oft auch kontraproduktiv ist.

Wir sind ständig für jeden erreichbar, werden dadurch abgelenkt und können kaum konzentriert arbeiten. Dieser Trend wird im Smartphone-Zeitalter weiter anhalten, denn mittlerweile sind wir nicht nur ständig erreichbar, sondern können mit dem Smartphone gleichzeitig überall arbeiten.

Der Wettbewerbsdruck in der Wirtschaft mit u. a. zunehmendem Druck auf die Büroangestellten tut sein Übriges. Dazu kommt gerade im Büro der permanente Hang zu Multitasking-Tätigkeiten, für die der Mensch, egal ob Mann oder Frau, eigentlich nicht geschaffen ist.

Es gibt noch viele weitere Dinge, die dem heutigen Effizienz- und Optimierungsstreben entgegen stehen, jedoch gilt es diese Herausforderungen der Gesundheit wegen zu bewältigen.

Ein gutes Zeitmanagement ist dahingehend empfehlenswert und kann Stress entgegenwirken. Die investierte Zeit, zahlt sich aus und dient neben einer vielleicht neuen Arbeitsmotivation vor allem dem Wichtigsten, der eigenen Gesundheit.

Gibt es die Stressstudie 2012 im Internet?

Ja, wer sich dieses 208-Seiten-Werk näher zu Gemüte führen will, findet den Stressreport Deutschland 2012 auf den Seiten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

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