Wie können junge Menschen die richtige Berufswahl treffen?

11. Februar 2013 | Von | Kategorie: Blog

Nach einem Schulabschluss scheint alles offen und möglich – aufgrund dessen tun sich viele junge Menschen mit der Berufsfindung und -wahl sehr schwer. Sie sind sich oft nicht sicher, ob sie noch weiter lernen oder doch lieber schon Geld verdienen wollen. Auch Studenten wissen oft noch nicht, welchen Beruf sie nach ihrem Studium ergreifen wollen.

Für die richtige Berufswahl hilft es, sich im eigenen Umfeld umzusehen und auf eigene Interessen zu vertrauen. Gerade die Arbeit im Büro wird oftmals falsch eingeschätzt und erst nach dem Arbeitsbeginn wird jungen Leuten erst bewusst, was ein Bürojobeigentlich genau bedeutet.

Studenten- und Schülerjobs können helfen

In vielen Fällen können Studenten- und Schülerjobs helfen, sich zu orientieren, welche Berufe oder Tätigkeiten für einen selber in Frage kommen. Wählt man den Aushilfs- oder Ferienjob nach den eigenen Interessen, kann man schon einen ersten Einblick in mögliche Berufsfelder bekommen.

Gerade bei kurzzeitigen Studenten- oder Schülerjobs bietet es sich an, experimentierfreudig zu sein. So ist es möglich auch Mal einen Job wählen, der das Gegenteil der eigentlichen persönlichen Interessen ist. Vielleicht entdeckt man als junger Mensch so ein interessantes Tätigkeitsfeld, das einen zuvor nicht sonderlich interessierte.

Mit Praktika in Berufe schnuppern

Alternativ zu Studenten- oder Schülerjobs bieten Praktika Hilfe bei der Berufsfindung. Sie sind eine sehr gute Möglichkeit um in verschiedene Berufe reinzuschnuppern und erste Praxiserfahrung zu sammeln. In der Regel ist es sinnvoll, mehr als ein Praktikum zu machen.

Dabei dient ein Praktikum nicht nur dazu, um neue Berufsfelder kennenzulernen, sondern auch bereits gemachte Vorstellungen von einem Beruf zu bestätigen oder zu widerlegen. Vielerorts kann man auch während eines Praktikums in alle Abteilungen der Firma schauen und so ebenfalls neue Impulse bekommen.

Für einen umfassenden Einblick sollten Praktika mindestens drei Monate, am besten sechs Monate dauern. Auch wenn Schülerpraktika in der Regel kürzer sind, sollten auch Schüler sich einmal Zeit für ein längeres Praktikum nehmen – es wird nicht schaden.

Vom Hobby zum Beruf

Wenn man mit großer Leidenschaft ein Hobby betreibt, dann hat man vielleicht schon den passenden Beruf gefunden. Man sollte sich einfach überlegen und schlau machen, welche Berufe es gibt, bei denen das eigene Hobby zum Einsatz kommen könnte oder welcher Beruf sich mit Ähnlichem beschäftigt.

Auch wenn das Hobby nicht direkt zum Beruf wird oder auch werden soll, hilft es vielleicht dabei, eigene Talente im Arbeitsalltag zu nutzen. So kann einem die Lieblingsbeschäftigung doch noch zum Traumberuf verhelfen, ohne dass der Hobbymusiker zum Vollblutprofi wird.

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