Was muss ein Notebook für Selbstständige leisten können?

5. März 2013 | Von | Kategorie: Blog, IT

Wer selbstständig ist und sein Notebook für die Arbeit benutzt, braucht Hardware, die einigermaßen stabil läuft, ein robustes Gehäuse mitbringt und einfachere Aufgaben im Officebereich schnell und effizient ausführt.

Die passende Ausstattung zu finden, ist jedoch nicht immer leicht, da viele von den Herstellern als „Business-Notebook“ beworbene Produkte eigentlich schon zu viel Leistung mitbringen oder mehr Wert auf Design gelegt wird als auf einfache Bedienung und lange Akkulaufzeit. Um festzustellen, was ein Notebook für Selbstständige heute benötigt, werden wir die einzelnen Komponenten näher beleuchten und anschließend ein kleines Fazit ziehen.

Komponenten 1: CPU und Grafikkarte

Herz und Hirn des Notebooks sind die CPU und die Grafikkarte, die beim Arbeiten jedoch längst nicht so viel leisten müssen, wie die Hersteller gerne vermitteln. Hier darf der Selbstständige gerne auf Einsteigerkomponenten zurückgreifen, die zwar nicht besonders leistungsstark, dafür aber Strom sparend sind und wenig Kühlung brauchen.

Moderne Varianten von Einsteigerprozessoren, wie die Intel Core i3 oder AMD A6 sind zudem ähnlich aufgebaut wie die von mobilen Endgeräten bekannten „Systems-on-a-Chip“. Das bedeutet, dass die CPU und ein rudimentärer Grafikchip sich eine Platine teilen. Dieser reicht meist für die Anzeige des Desktops, weniger komplexen Programmen und Medieninhalten in Full-HD. Großer Vorteil dieser modernen Versionen von CPUs sind geringe Verlustleistung sowie geringe Abwärme und ein effizientes Energiemanagement.

Komponenten 2: Speicher und Akku

Auch wenn man für die meisten Programme nur wenig Speicher benötigt, verfügen die meisten Notebooks und Laptops über mehr als 2 Gigabyte RAM. Dies liegt zum einen an der relativ preiswerten Herstellung der RAM-Bausteine, zum anderen am gesteigerten Bedarf moderner Betriebssysteme. Wer sein System lange angeschaltet lässt oder nur in den Ruhezustand versetzt, sollte hier einen höheren Wert präferenzieren. Besonders kritisch für Arbeitsnotebooks ist der Akku.

Lange Akkulaufzeiten und die Möglichkeit, einen Wechselakku mitzuführen sind hier unabdingbar. Leider gibt es heutzutage auch Notebooks, wo der Akku fest verbaut wird. Diesen Produkten sollte man lieber aus dem Weg gehen. Eine gute Anlaufstelle sind meiner Meinung nach die Notebooks von redcoon.de, da man hier direkt vergleichen kann und die Produktdetails ganz übersichtlich in tabellarischer Form ausgegeben werden.

Komponenten 3: Das Gehäuse

Das Gehäuse des Notebooks wird von vielen Käufern als Verkaufsargument ignoriert, obwohl ein allzu ausgefallenes Design die Gehäuseteile empfindlich gegenüber Stößen, großer Hitze oder Sonneneinstrahlung werden lässt.

Hier sollte möglichst ein klassisches Design bevorzugt werden, dass bei kleineren Stößen nicht gleich auseinander bricht. Ein Vorteil, aber kein Muss, sind zudem Erweiterungsschächte für RAM oder Festplatten, denn so können die Notebooks noch verbessert werden, falls die Leistung einmal nicht mehr ausreicht.

Wer sensible Daten speichern möchte, sollte zudem über Sicherheitsaspekte nachdenken. Kensington-Schlösser für Festplatten und Fingerabdruckscanner können die Sicherheit der eigenen Daten um ein Vielfaches erhöhen und Firmengeheimnisse auch bei selbstständigen sicher unter Verschluss halten. Ultimativ sind hier Produkte mit eingebauter Diebstahlsicherung, die beispielsweise die Festplatte unlesbar machen, sobald das Gehäuse geöffnet wird.

Fazit

Das richtige Notebook zum Arbeiten zu finden, ist nicht leicht und es gibt viele Punkte, die beachtet werden müssen. Keinesfalls sollte aber am falschen Ende gespart und einfach das nächstbeste Multimedianotebook gekauft werden, da hier die Leistung zwar meist völlig ausreichend ist, Sicherheit und Akkulaufzeit aber auf der Strecke bleiben.

Auch die explizit als Business-Notebook angepriesenen Produkte sind nicht immer optimal, meist aber für längeres Arbeiten (höhere Anzahl der Akkuzellen) ausgelegt und mit Diebstahlsicherungen versehen, die bei „Normalanwendern“ fehl am Platz sein würden. Vergleichen lohnt sich also.

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