Gesetzlicher Platzbedarf im Büro, Störfaktoren und Büromöbel

14. Mai 2013 | Von | Kategorie: Blog, Büro, Ergonomie

Täglich verbringt der Mensch acht Stunden an seinem Arbeitsplatz. Das sind 40 Stunden in der Woche, 160 Stunden im Monat und 1920 Stunden im Jahr, wenn man freie Zeiten nicht berücksichtigt. Bei dieser enormen Zeit ist es natürlich logisch, dass das Büro so eingerichtet sein muss, dass man sich darin wohlfühlt und effektiv arbeiten kann. Denkanstöße und einige grundsätzliche Informationen gibt dieser Artikel.

Der ideale Raum

Bei einem Bewerbungsgespräch kommt es selten dazu, dass der Zustand der Arbeitsplätze besprochen wird. Die Arbeitsbedingungen sind vor allem bei Jobneulingen eingangs also oft ungeklärt. Jedoch liegt vielen Arbeitgebern etwas daran, dass sich die Angestellten bei der Arbeit wohlfühlen denn zufriedene Menschen sind grundsätzlich produktiver.

Um das volle Leistungspotenzial auszuschöpfen, sollten Störfaktoren im Büro beseitigt werden. Sprechen Sie Ihren Arbeitgeber ruhig darauf an – letztendlich ist er nicht nur moralisch, sondern auch von Rechtswegen her dazu verpflichtet.

Störfaktoren können zum Beispiel herumliegende Kabel, Lärm, zu viel Sonneneinstrahlung oder auch zu wenig Licht sein.

Aber man kann nicht immer davon ausgehen, dass die Mängel von allen Arbeitgebern beseitigt werden, denn die Kosten spielen dabei eine große Rolle. Die Nachteile werden oft nicht gesehen, da die Situation nur kostenseitig betrachtet wird. Es ist in so einem Falle, wenn man üblicherweise auf den Job angewiesen ist, vielleicht hilfreich, sich auf Kompromisse einzulassen. Jedoch sollte man möglichst viele Störquellen beseitigen, da neben der Arbeitsleistung auch die Gesundheit leidet.

Wie groß muss ein Büro sein?

Dieser Vorsatz gilt auch bei der Größe des Arbeitsraumes. 8 – 10m² werden für ein Büro in der Regel als Richtlinie gesehen und auch rechtlich als angemessen beurteilt. Trotzdem sollte man diese Zahlen nicht als definitiv ansehen. Grundsätzlich sollte man sich am Arbeitsplatz nicht eingeschränkt fühlen und im Zweifelsfall den Chef darauf ansprechen. Gerade wenn das Büro mit versch. Möbeln oder Arbeitsmitteln (z. B. Flipcharts, Planwänden) zugestellt ist, erhöht sich der Raumbedarf entsprechend.

So muss der Arbeitsplatz mindestens 1,5 m² Bewegungsfläche bieten und Durchgänge zum Arbeitsplatz müssen gemäß den Arbeitsstättenrichtlinien mindestens 60 cm breit sein.

Die richtige Büroausstattung

In einem Büro sollte es an nichts fehlen. Ein ergonomischer und damit gemütlicher Bürostuhl und ein ausreichend großer Schreibtisch gehören dabei zur Standardausstattung. Diese bekommt man ganz schnell im Internet – so bietet zum Beispiel auch Beon Büromöbel für verschiedene Arbeitsplätze an.

Der Schreibtisch sollte u. a. so stehen, dass der Lichteinfall für die Arbeit und Augen nicht störend ist. Außerdem sollte die Schreibtischoberfläche Licht nicht reflektieren. Der Bürostuhl sollte u. a. im Rücken- und Sitzbereich flexibel sein und somit Rückenbeschwerden ausschließen.

Grundsätzlich gilt natürlich immer, dass man das Büro klug einrichten sollte, damit die Wege kurz sind und nicht regelmäßig unnatürliche Bewegungen ausgeführt werden müssen.

Auch bei der Büroeinrichtung sollte man nicht nur die Kosten sehen. Die langfristigen Auswirkungen sind viel wichtiger und kosten nicht selten ein Vielfaches.

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