Einfache Datensicherung mit einem NAS-System

5. Juli 2013 | Von | Kategorie: Blog, IT

Ein NAS-System ermöglicht eine relativ einfache und automatische Datensicherung. Wer ärgerte sich nicht schon einmal grün und blau, weil der Computer seinen Geist aufgab? Besonders heikel ist die Geschichte, wenn es sich um einen Computer mit wichtigen Unternehmensdaten handelt. Die Datenrettung – wenn überhaupt möglich – kostet neben Geld vor allem Zeit.

Daher sollte regelmäßig eine Datensicherung erfolgen. Wer nicht zeitraubend zig Rohlinge oder USB-Sticks füllen möchte, sollte sich das NAS (Network Attached Storages) ansehen. Dieses Netzwerkspeicher-System bringt einige Vorteile mit sich, von denen neben Unternehmen natürlich auch Privatleute profitieren können.

Die Auswahl an Produkten ist sehr vielfältig und nur schwer zu überblicken. Davon abgesehen, dass die Preise eines NAS-Systems je nach Anbieter auch sehr unterschiedlich ausfallen. Ich habe mir diese Woche selbst Eins angeschafft und dabei war mir die Seite preisvergleich.de sehr hilfreich. Auf deren Seite gibt es zu nahezu jedem technischen Thema weitere Informationen und Produkte.

Was kann ein NAS-System?

Zum einem, dient das System als Speicherort für Dateien. Zum Beispiel für eine Datensicherung oder als externe Festplatte, wenn auf dem Rechner kein Platz mehr vorhanden ist. Zum anderen ergänzt das NAS wunderbar das Heimnetzwerk. Mittlerweile arbeiten viele Personen auf mehreren Gerätschaften parallel. Beispielsweise auf dem Standcomputer, Notebook, Tablet und Smartphone. Früher war es erforderlich, die Dateien auf die einzelnen Geräte zu kopieren oder in manchen Fällen auf Umwegen zu synchronisieren, um Sie jederzeit auf jedem Gerät zur Verfügung zu haben.

Ein Zentralspeicher wie das NAS-System macht es möglich, dass User von überall auf ihre gesicherten Dateien zugreifen können. Manche denken jetzt, das geht doch bereits mit einem herkömmlichen Netzwerk. Ja, jedoch ist dies aufwändiger zu realisieren und in der Anschaffung und Unterhaltung in der Regel teurer.

Wie kann der User auf seine Daten zugreifen?

In den eigenen vier Wänden kann der Benutzer mittels einer USB-Schnittstelle oder WLAN auf das NAS-Netzwerk zugreifen. Auch gibt es die Möglichkeit, über das NAS-System zu drucken. Richtig interessant wird der Netzwerk Server aber bei der Nutzung von unterwegs.

Ist der Netzwerk-Speicher auch entsprechend konfiguriert, können User von überall aus, auf ihre Daten zugreifen. Ähnlich wie bei „Clouds“ – nur, dass es sich hier um einen privaten, eigenen Server handelt. Viele NAS-Systeme werden bereits schon direkt als Cloud-System beworben.

Datensicherung leicht gemacht

Auf hochwertigen NAS-Modellen lassen sich Programme zur Datensicherung ausführen. Hier bietet sich eine automatische Datensicherungssoftware an. Diese ist bei vielen Produkten bereits integriert bzw. wird diese mitgeliefert. Dabei ist es in aller Regel möglich die Daten manuell, zu gewissen Zeiten oder auch in Echtzeit zu sichern.

Wie viel kostet ein NAS-Server?

NAS-Server gibt es schon ab ca. 100 Euro aufwärts. Hier sollte beachtet werden, dass bei einigen NAS-Paketen bereits Festplatten im Lieferumfang enthalten sind, bei anderen jedoch zusätzlich angeschafft werden müssen.

FAZIT

Es zahlt sich aus, ein wenig mehr Geld in den NAS-Server, dafür bekommt man ein fabelhaftes System mit vielen Möglichkeiten. Nicht zuletzt ist ein solches System für diesen Preis für ein Unternehmen Gold wert, bedenkt man nur die Auswirkungen eines Datenverlustes. Dazu kommen kosten für Speichermedien und die Arbeitszeit, die für die regelmäßige manuelle Datensicherungen aufgewendet werden muss.

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