Beschilderung für Gebäude und Büroräume

15. August 2013 | Von | Kategorie: Blog

Beschilderungen im Büro sind nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern weltweit zur Pflicht geworden. Insbesondere in den westlichen Ländern ist eine Wegweisung zur Orientierung, zur Warnung oder auch als Hinweis für Rettungswege an öffentlich zugänglichen Orten gesetzlich verordnet. Eine Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Kriterien dieser Beschilderungen, insbesondere am Arbeitsplatz, kann rechtliche Folgen haben. Welche Art von Schildern im Bürogebäude verpflichtend und welche freiwillig, aber eigentlich doch unverzichtbar sind, lesen Sie hier.

Hinweisschilder können Leben retten

Vielleicht mag es Ihnen noch nie bewusst aufgefallen sein, aber in jedem Bürogebäude befinden sich in jeder Etage Hinweisschilder (grün-weiße Piktogramme) für Fluchtwege und Standorte von Feuerlöschern und Erste-Hilfe- Koffern. In Deutschland muss jedes Gebäude, egal ob Eigenheim oder Bürohochhaus, immer zwei Ausgänge vorweisen können. Dies muss sogar bereits während der Gebäudeplanung berücksichtigt werden. Zudem ist es Pflicht, diese Fluchtwege immer passierbar und frei zugänglich zu halten und sie natürlich auch klar sichtbar für jedermann mittels genormter Hinweisschilder auszuweisen.

Es gab schon Unternehmen, die solche standardisierten Hinweisschilder extra von ihrer Werbeagentur anfertigen lassen haben. Tun Sie dies den Kosten zuliebe bitte nicht. Im Internet gibt es eine Vielzahl von Anbietern wie z. B. Seton.de, bei denen Sie eine entsprechende Beschilderung günstiger kommen.

Büroschilder für die Hausfassade

Fassadenschilder spielen besonders bei Firmen und Betrieben – wenn auch nicht gesetzlich vorgeschrieben – eine wichtige Rolle. Auf diesen Schildern sollten gut lesbar das Firmenlogo, der Firmenname, der Inhaber und eventuell auch die Öffnungszeiten ausgewiesen sein. Eine kluge Idee ist auch die nochmalige Anzeige der Hausnummer. So können Firmen auf Nummer sicher gehen, dass die Büropost auch immer in den richtigen Briefkasten kommt und Kurierdienste Sie tatsächlich finden.

Wegweiser und Hinweisschilder in Bürogebäuden

Ohne Wegweiser und Hinweisschilder ist in großen Bürogebäuden eine Orientierung erschwert. Man unterteilt dabei in Etagenbeschilderung, also jene Hinweise in welchem Stockwerk sich eine Firma oder ein Firmenbereich befindet und in die übliche Innenbeschilderung von Büroetagen. Wegweiser zeichnen sich meist dadurch aus, dass sie eine Ortbenennung mit einem Richtungspfeil verbinden während Hinweisschilder den aktuellen Bereich des Büros deklarieren. Die übliche Beschilderung weist hier den Weg zu den Toiletten, dem Empfang oder auch zu bestimmten Bürozimmern auf.

Nummern und Namen

Neben der vorgeschrieben Hinweisbeschilderung für Rettungswege und den gängigen Wegweisern innerhalb eines Gebäudes ist auch die Beschriftung und Beschilderung jeden einzelnen Raumes in den meisten Büros vorhanden. So können zum Beispiel die einzelnen Büros durchnummeriert sein und den Namen des dort arbeitenden Mitarbeiters aufweisen. Aufgrund möglicher Arbeitnehmerwechsel, sollten die Namen jedoch nicht fest in die Schilder eingraviert werden.

Zudem sollte jegliche Art von Schildern bei nur einem einzigen Hersteller in Auftrag gegeben werden. Dies sorgt für eine einheitliche Ästhetik. Neben den Arbeitsräumen bietet sich natürlich auch Schilder für Teeküche, Aufenthaltsräumen, Konferenzsälen, Archiven etc. an. So können diese schnell und einfach von jedem Mitarbeiter und Besucher gefunden werden.

Verbotsschilder

In kleinen Betrieben oder Unternehmen wird nur selten Geld für Verbotsschilder ausgegeben. In den meisten Fällen reicht ein einfacher Aushang der Hausordnung aus. Bei Betrieben mit Gefahrenzonen oder Firmengebäuden mit hohen Mitarbeiterzahlen spielen jedoch Verbotsschilder sowohl für die Sicherheit als auch das allgemeine Betriebsklima eine wichtige Rolle.

Zu einer solchen Beschilderung zählen beispielsweise das bekannte Schild für das Rauchverbot, das Verbot für die Nutzung privater elektronischer Geräte wie Wasserkocher und Kaffeemaschine in den Büroräumen und das Verbot von offenem Feuer, beispielsweise brennende Kerzen zur Adventszeit.

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