Virtueller Berufsalltag | Web 2.0

17. September 2013 | Von | Kategorie: Personal

Inzwischen nutzen immer mehr Menschen die Möglichkeiten der Neuen Medien im privaten und beruflichen Leben. Dabei sind es nicht nur die Jugendlichen, die auf die digitalen Kommunikationsmittel zurückgreifen.

Vorurteile der Jugendlichen

Früher war alles einfacher: Neues Kalenderjahr, neuer Terminplaner oder für spezielle Berufsgruppen wie Lehrer neues Schuljahr, neuer Lehrerkalender. Heutzutage erinnert uns neben einer Notiz auch das E-Mail-Programm oder das Mobiltelefon an Verabredungen und Meetings. Schenkt man Vorurteilen und Klischees Glauben, so ist vor allem die ältere Generation nicht daran interessiert, auf diese neuen Medien umzusteigen. Doch Studien beweisen, dass 50-Jährige gegenüber dem Einsatz neuer Technologien ebenso offen sind wie jüngere Mitarbeiter. Es ist also eindeutig ein Irrglaube, dass das Web 2.0 lediglich den Alltag der jungen Generation mitbestimmt und sich die Altersgruppe über 50 währenddessen der digitalen Welt und Social Media entzieht. Das belegt die repräsentative Emnid-Studie.

Keine Kluft in Sicht

Von einer digitalen Kluft zwischen den Generationen oder gar einem Generationskonfliktkann also kaum gesprochen werden – die Generation 50 plus wird einfach nur stark unterschätzt. Untersucht man jedoch die Nutzung moderner Kommunikation im allgemeinen Berufsalltag etwas genauer, wird deutlich, dass sich nicht nur die junge Generation neuester Technologien bedient. Auch die über 50-Jährigen sind offen für Innovationen und greifen im Arbeitsalltag gern auf neue Techniken zurück. Über 70 Prozent der Befragten der 50-plus-Generation beantworten sogar die Frage nach ihrem Umgang mit Audio-, Web- und Videokonferenzen mit „sehr sicher“. Der Unterschied zur jungen Generation ist also minimal. Doch auch bei Social Media versuchen die ü-50er am Ball zu bleiben. Während Soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram, YouTube oder Twitter für die jungen Mitarbeiter Standard sind, müssen die älteren Angestellten die Nutzung erlernen. Ähnlich verhält es sich bei der Verwendung von Foren oder Wissensplattformen. Trotzdem sind dabei alle Altersgruppen gleichermaßen aktiv. Bei der Affinität zu neuen Technologien existieren also keine signifikanten Unterschiede zwischen den Generationen.

Das Web 2.0 wird also doch von allen genutzt.

 

 

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