Das lukrative Geschäft mit dem Abfall

18. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Blog, Sparmöglichkeiten

Das papierlose Büro – darüber wird seit Jahr und Tag gesprochen. Doch es scheint nach wie vor nicht einmal ansatzweise in Sicht.

Weiterhin werden E-Mail-Aufträge ausgedruckt, auch wenn sie nach der Bearbeitung sofort wieder durch den Schredder wandern. Außerdem müssen noch immer unzählige Unterlagen im Original aufbewahrt werden oder Unternehmen sträuben sich noch dagegen, sich voll und ganz auf die elektronische Archivierung zu verlassen. Dann platzen die Archivräume aus allen Nähten, denn während der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen von teilweise zehn Jahren und mehr sammelt sich eine Menge an Unterlagen an.

Wenn endlich ausgemistet werden kann

Doch ist diese Zeitspanne endlich vorbei und die ersten Unterlagen können bereits aussortiert werden, stellt sich genauso die Frage, was mit dem gesammelten Papiermüll geschehen soll. Bei wichtigen Geschäftsunterlagen, die vertrauliche Daten enthalten, ist es natürlich unverzichtbar, diese zu schreddern. Schließlich geht auch nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen der Name des einstigen Kunden, der Kontostand auf dem Geschäftskonto und Co. niemanden etwas an. Hier haben sich einige Firmen auf das Schreddern der alten Unterlagen spezialisiert. So kann diese Aufgabe, die doch recht zeitaufwändig ist, würde sie mit einem herkömmlichen Aktenvernichter durchgeführt werden, problemlos ausgelagert werden.

Altpapier zu Geld machen

Wer dennoch die Muße hat, seine Unterlagen selbst zu schreddern, sollte das Altpapier nicht achtlos entsorgen. Denn mit dem Abfall lässt sich durchaus noch Geld machen. Wer den täglichen Papierabfall zu Geld machen will, kann hierfür zahllose Beispiele in der Wirtschaft entdecken. So hat ein findiger Unternehmer aus ausgedienten oder veralteten Landkarten oder Straßenkarten Briefumschläge hergestellt, die er gewinnbringend verkauft. Auch in Asien ist die Nachfrage nach Altpapier derzeit sehr groß, sodass aktuell Preise bis zu 100 Euro pro Tonne Altpapier erzielt werden können. Vor kurzem waren es gerade einmal fünf bis zehn Euro pro Tonne. Das Geschäft mit dem Abfall ist also interessant und diese bisher ungenutzten Ressourcen sollte man auch im Büro entdecken und sich zunutze machen.

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