Der Bürostuhl – zentrale Komponente eines ergonomischen Arbeitsplatzes

19. Februar 2014 | Von | Kategorie: Ergonomie

Die typische Büroarbeit sieht heutzutage so aus, dass der Arbeitnehmer die überwiegende Zeit seines Arbeitstages sitzend vor Bildschirm, Tastatur und Maus verbringt. Bewegung oder stehende Tätigkeiten sind eher die Seltenheit und bieten deshalb nur wenig Ausgleich gegenüber dem Sitzen. So sind Nacken- oder Rückenschmerzen nicht selten ständige Begleiter und führen oft auch zu chronischen Schmerzen und Krankheiten. Umso wichtiger ist es, dass, wer eine sitzende Tätigkeit am PC oder Laptop ausüben muss, auf eine ergonomische und den jeweiligen körperlichen Gegebenheiten angepasste Arbeitsumgebung achtet. Zentrale Komponente eines solchen ergonomischen Arbeitsplatzes ist neben dem Schreibtisch der Bürostuhl.

Ein guter Bürostuhl zeichnet sich vor allem durch seine vielfältigen Einstellungs- und Anpassungsmöglichkeiten aus. Denn jeder Arbeitnehmer bringt andere körperliche Voraussetzungen mit, denen der Bürostuhl gewachsen sein sollte. Verschaffen Sie sich einen ersten Überblick in den vielzähligen großen Online-Shops und informieren Sie sich z. B. vor dem Kauf  über Bürostühle von Sedus. So lässt sich der ideale Bürostuhl in der Sitzhöhe und der Stellung von Rückenlehne und Sitzfläche verstellen. Zudem besitzt er zwei ebenfalls verstellbare Armlehnen, die bei aufgelegten Armen für eine Entlastung des Nackens sorgen. Die Sitzhöhe sollte so gewählt werden, dass Rumpf, Oberschenkel und Unterschenkel jeweils einen Winkel von 90 Grad zueinander bilden. Zudem sollte die Sitzhöhe mit der Tischhöhe so harmonieren, dass dort die Unterarme ebenfalls im 90 Grad Winkel zu den Oberarmen abgelegt werden können. Die Rückenlehne unterstützt den Rücken beim aufrechten Sitzen und gibt beim Zurücklehnen nach. Trotz eines hochwertigen Bürostuhls sollte der Büroangestellte immer darauf achten, sich möglichst viel zu bewegen. Die Sitzposition regelmäßig zu wechseln und mal nach hinten gebeugt und mal nach vorne gebeugt zu sitzen, darf deshalb durchaus zur Gewohnheit werden. Auch das Aufstehen und Laufen ist so oft wie möglich zu praktizieren. Es kann zur Entlastung des Rückens schon sehr hilfreich sein, konsequent zum Aktenschrank zu laufen anstatt ständig mit dem Bürostuhl dorthin zu rollen.

Weiterer wichtiger Aspekt für ein entspanntes und gesundes Sitzen ist der Aufstellungsort des Bildschirms. Dieser ist so zu wählen, dass der Abstand zwischen Augen und Bildschirm mindestens 50 Zentimeter oder noch besser 60 bis 70 Zentimeter beträgt. Die Oberkante des Bildschirms befindet sich bei einer ergonomischen Arbeitsposition in Höhe der Augen, so dass der Nutzer bei der Arbeit immer leicht nach unten blickt. Dies sorgt für zusätzliche Entspannung der Nackenmuskulatur. Darüber hinaus sind auch die Tastatur und die Maus so am Schreibtisch zu platzieren, dass sie ein möglichst unverkrampftes, ermüdungsfreies Arbeiten ermöglichen.

Achten Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf diese grundlegenden Regeln des ergonomischen Computerarbeitsplatzes, können häufig auftretende Beschwerden deutlich reduziert werden. Arbeitnehmer sind dadurch entspannter bei und nach der Arbeit und Arbeitgeber profitieren von weniger Krankheitstagen.

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