Clever steuern sparen mit Tipps aus dem Internet

31. März 2014 | Von | Kategorie: Blog

Immer noch hat die Steuererklärung in Deutschland den Beigeschmack eines notwendigen Übels. Dabei lassen sich auf diese Weise für die meisten Arbeitnehmer jährlich mehrere hundert Euro vom Finanzamt zurückholen. Wer immer noch blind auf das Finanzamt vertraut, verschenkt im Laufe seines Lebens ein kleines Vermögen an den Fiskus.

Mit den richtigen Tipps gibt’s meist Geld zurück vom Fiskus

Laut einer Aussage des Statistischen Bundesamtes verschenken deutsche Steuerzahler jährlich Rückzahlungen von durchschnittlich 882 Euro an den Staat. Die Gründe dafür sind vielfältig. Während einige zu bequem sind, eine Steuererklärung einzureichen, fühlen sich andere einfach überfordert mit dem Ausfüllen der amtlichen Vordrucke. Wer allerdings daran glaubt, dass sein Finanzamt die Steuern schon korrekt vereinnahmt und ohnehin alles seine Richtig hat, erliegt einem Irrtum und sollte sich davon besser selbst überzeugen. Arbeitnehmer , die nicht verpflichtet sind, eine Steuererklärung abzugeben, können dies allerdings trotzdem bis zu vier Jahre rückwirkend tun. Das lohnt sich immer dann, wenn sie der Meinung sind, dass das Finanzamt ohnehin zu viel Lohnsteuer einbehalten hat. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn Sie als Arbeitnehmer einen längeren Arbeitsweg zurücklegen. Hilfe für das Erstellen der Einkommensteuererklärung finden Arbeitnehmer bei Lohnsteuerhilfevereinen. Diese berechnen in der Regel einen jährlichen Mitgliedsbeitrag, der sich am Einkommen des Arbeitnehmers orientiert. Neben der Möglichkeit, die Steuererklärung mit Hilfe von Steuersoftware zu erledigen bietet Elsterformular auch eine Möglichkeit die Steuererklärung am Computer auszufüllen und direkt abzusenden. Wer allerdings Steuern sparen will, findet auch im Internet zahlreiche Webseiten mit nützlichen Informationen und Steuertipps für die jährliche Einkommensteuererklärung. Portale mit einfach zu bedienender Steuersoftware geben nicht nur Hinweise zum Ausfüllen der Formulare, sondern ermöglichen ebenso die Prüfung ergangener Steuerbescheide und unterstützen bei einem eventuellen Einspruch gegen den Bescheid. Ein Beispiel für solch ein Portal wäre Unter www.lohnsteuer-kompakt.de zu finden.

Lohnsteuerjahresausgleich und Einkommensteuererklärung – ist das nicht das gleiche?

Der Volksmund spricht von Einkommensteuererklärung oder Lohnsteuerjahresausgleich und setzt beide Begrifflichkeiten auch vielmals gleich. Dabei unterscheiden sie sich grundlegend von einander. Während die Einkommensteuererklärung alle Einnahmen, auch Zinserträge umfasst oder Erträge aus selbständiger umfasst und von jedem Arbeitnehmer grundsätzlich persönlich beim zuständigen Finanzamt eingereicht werden muss, wird der Lohnsteuerjahresausgleich zum Ende des Jahres bereits durch den Arbeitgeber vorgenommen. Hierbei gleicht der Arbeitgeber die im Laufe des Kalenderjahrs monatlich gezahlten Beträge der Lohnsteuer einander an und ermöglicht eine Prüfung des Gesamtbetrages. Zuviel gezahlte Lohnsteuer wird dem Arbeitnehmer erstattet. Für die Verpflichtung des Arbeitgebers zum Lohnsteuerjahresausgleich müssen allerdings bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Hierzu zählen:

  • der Betrieb muss mehr als 10 Mitarbeiter haben (andernfalls wäre der Arbeitgeber lediglich berechtigt
  • der Mitarbeiter muss das ganze Kalenderjahr über im Betrieb angestellt gewesen sein
  • der Mitarbeiter muss ohne Einschränkungen lohnsteuerpflichtig sein
  • es dürfen keine Tatbestände vorliegen, die nach dem ESTG zum Ausschluss der Durchführung führen

Die zusätzliche Abgabe einer Einkommensteuererklärung lohnt sich in den meisten Fällen trotzdem. Denn erst mit Abgabe der Steuererklärung kann der Arbeitnehmer alle für die Berechnung der Lohnsteuer relevanten Ausgaben beim zuständigen Finanzamt geltend machen.

Werbung

Kommentare sind geschlossen