Vier Tipps für entspannteres Arbeiten im Büro

9. Januar 2015 | Von | Kategorie: Ergonomie

Der Mensch ist nicht zum Stillsitzen gebaut, das merken vor allem Menschen, die die meiste Zeit des Tages am Schreibtisch arbeiten. Arbeiten im Sitzen sind vielleicht nicht sonderlich aufregend und gefährlich, aber gesund ist stundenlanges Sitzen und auf den PC Starren auch nicht, egal wie schön das Büro ist und wie nett die Kollegen sind. Klar sind lichtdurchflutete Büroimmobilien und eine moderne Bauweise nicht unwichtig. Unternehmer finden entsprechende Angebote für Büroimmobilien zur Miete etwa bei JLL. Aber das ist nicht alles. Während der Arbeitgeber mit den richtigen Büromöbeln und hellen Räumlichkeiten für angenehme Rahmenbedingungen sorgen kann, liegt es trotzdem an jedem selber, seinen Körper trotz sitzender Tätigkeit zu entlasten und  zu entspannen. Denn die Arbeit am Bildschirm kann regelrecht krank machen. Deshalb hier unsere vier Tipps für Entspannung und Leistungssteigerung durch Gesundheit am Arbeitsplatz.

Atemübungen zur Entspannung

Psychische Belastungen und Stress sind leider für viele Arbeitnehmer keine Unbekannten. Diese wirken sich nicht selten auch körperlich aus. Deshalb ist Entspannung als Prophylaxe unumgänglich. Zu den einfachsten Übungen am Arbeitsplatz zählen Atemübungen. Tiefes Ein- und Ausatmen im eigenen Rhythmus beruhigt nicht nur die Nerven, sondern den ganzen Körper spürbar. Wichtig: durch die Nase einatmen, ausatmen durch den Mund. Hände auf Höhe des Bauchnabels platzieren und für ein paar Minuten durchatmen.

Massage gegen verspannten Nacken

Zu den Häufigsten Problemen am Arbeitsplatz gehört ein verspannter Nacken. Ursache dafür nicht nur eine schlechte Sitzhaltung, vielmehr sind es monotone Bewegungsabläufe. Kopf zum Monitor, Kopf zur Tastatur, Kopf zum Monitor, Kopf zur Tastatur,…

Den Nacken kann man sich am Schreibtisch problemlos selbst massieren. Dazu setzt man sich locker in seinen Stuhl und lässt den Kopf entspannt nach vorne hängen. Dann massiert man mit den Händen langsam den Schulter- und Nackenbereich. Im Anschluss daran kann lockert man die Nackenmuskulatur durch vorsichtiges Kreisen des Kopfes. Das lockert Verspannungen und hilft somit, Spannungskopfschmerzen vorzubeugen.

Bewegung für die Wirbelsäule

Immer wieder hört man von Orthopäden, die die Sitzhaltung am Schreibtisch beklagen. Etwa 80 Prozent der Arbeitszeit verbringen Büroarbeiter durchschnittlich im Sitzen. Der Muskelapparat des Menschen kann allerdings auch mit merkwürdigen Sitzhaltungen schadlos zurechtkommen, wenn er immer wieder kurze Bewegungspausen genehmigt bekommt. Es ist die Starre Haltung, die dem Körper schadet, deshalb sollte man sich im Büro so viel wie möglich bewegen. Eins Spaziergang in der Mittagspause, den Kollegen in seinem Büro direkt ansprechen statt ihn anzurufen – das sind Möglichkeiten, die man nutzen sollte.

Der Blick in die Ferne

Nicht nur das Skelett hat mit dem Schreibtischjob zu kämpfen, die Arbeit am PC ist auch für die Augen alles andere als ein Kinderspiel. Um die Augen zu entspannen, sollte man den Blick regelmäßig in die Ferne d.h. aus dem Fenster schweifen lassen – alle Stunde etwa 10 Minuten, empfehlen Augenärzte. Als Übung kann man sich am Horizont den am weitesten entfernten Punkt suchen und den Horizont dann mit den Augen entlang wandern. Gegen trockene Augen hilft es, bewusst mehr zu Blinzeln. Durch das Starren auf den Monitor blinzelt man nur noch 2-3 Mal in der Minute, was den Tränenfilm des Auges austrocknet. Also egal wie wichtig das Projekt gerade ist, beim Blick auf den PC das Blinzeln nicht vergessen.

Werbung

Kommentare sind geschlossen