Meeting-Points zur Kontakt- und Beziehungspflege der Mitarbeiter nutzen

8. Mai 2015 | Von | Kategorie: Blog

Menschen brauchen Kommunikation und Austausch, um kreativ zu sein – diese Erkenntnis ist nicht neu. Dennoch findet sie sich noch längst nicht in allen Büros und weiteren Arbeitsplätzen wieder. Gerade Meeting-Points als Ort zwangloser Gespräche und Beziehungspflege sind ideal, wenn es darum geht, das Miteinander und die Ideenentwicklung der Mitarbeiter zu fördern.

Menschen sind soziale Wesen…

… Und aus diesem Grund wirken Büros, in denen die Mitarbeiter sich aufhalten, ohne auf andere Kollegen zu treffen, auf Dauer kontraproduktiv. Andererseits ist auch bekannt, dass Großraumbüros der Konzentration und Leistungsfähigkeit einer Belegschaft in hohem Maße entgegenwirken. Der perfekte Mittelweg sind Meeting-Points im Gebäude, in denen die Mitarbeiter ganz ohne Zwang und einfach zwischendurch zusammenkommen.

Genauso wie das dynamische Sitzen die Arbeitsleistung erhöht, verstärkt das Treffen anderer Kollegen an einem Meeting-Point die Effizienz. Zum einen regt die Bewegung an sich bereits Durchblutung und Konzentrationsfähigkeit an, zum anderen sorgen die neuen, anregenden Reize für eine Intensivierung der persönlichen Aufnahme- und Leistungsfähigkeit. Wer den ganzen Tag lediglich in einem Raum sitzt und sich keinen anderen Reizen aussetzt, erhält keinen neuen Input und keine neuen Ideen. Erst das Erleben anderer Menschen und das Kommunizieren mit ihnen stellt sicher, dass alle Sinne und die Arbeitskraft angeregt werden.

Beziehungen wollen gepflegt sein

Es ist nicht anders als in einer Schulklasse oder einem Kreis von Gleichgesinnten: Je besser sich alle kennen und je mehr sie miteinander reden, desto besser sind auch ihre Bindungen untereinander und die Kollegialität. Mitarbeiter, denen eine regelmäßige Kommunikation ermöglicht wird:

  • bauen eine stärkere Beziehung zueinander auf
  • identifizieren sich mit dem Team
  • tauschen Ideen und Anregungen aus
  • unterstützen sich gegenseitig
  • entwickeln gemeinsam neue Ideen für das Unternehmen und werden kreativ
  • erleben positive Reaktionen auf sich selbst

Diese wichtigen Aspekte der Meeting-Points bilden eine ideale Grundlage für eine stärkere Vernetzung der unterschiedlichen Büros und Abteilungen eines Betriebes. Die Schnittstellen, die es überall gibt, werden effizienter verknüpft und unnötige Doppelungen in den Prozessen vermieden. Deshalb lässt sich das Etablieren von Treffpunkten durchaus als effektive Strategie des Qualitätsmanagements betrachten.

Räumliche Möglichkeiten dieser Meeting-Points

Es ist ganz einfach, im Betrieb solche Punkte einzurichten – dazu braucht es keine separaten Räumlichkeiten. Es genügt zum Beispiel ein einfacher Wasserspender in einem etwas breiteren Flur, an dem sich immer wieder Mitarbeiter treffen. Die Kosten hierfür sind wirklich überschaubar und das Wassertrinken dient bekanntlich sogar der Gesundheit.

Falls es in einem Flur eine Ecke oder Sackgasse gibt, die sich als Treffpunkt eignet, lässt sich z. B. der Wasserspender auch dort platzieren. Ebenso geeignet ist ein zentraler Drucker für mehrere Büros oder eine Ecke, die bewusst als Gegenpol zu den Büros gestaltet ist, beispielsweise durch einige schöne Bilder an den Wänden. Die Möglichkeiten sind ebenso vielfältig wie einfach.

Wichtig ist immer: Die Kultur des Meeting-Points muss im Betrieb geschätzt und gelebt werden. Während der Treffpunkt selbstverständlich nicht zu stundenlanger Abwesenheit vom Arbeitsplatz führen darf, so sollte es für alle Mitarbeiter normal sein, einfach einmal bei einem Glas Wasser mit anderen beisammen zu stehen und Gedankenaustausch zu betrieben. Die Resultate werden sich schnell und messbar zeigen.

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