So arbeitet es sich im privaten Arbeitszimmer richtig!

11. Mai 2015 | Von | Kategorie: Blog, Büro

Das Arbeiten von zu Hause aus hat viele Vorteile. Man spart den langen Anfahrtsweg, kann private Termine zwischendurch erledigen und sich seine Zeit frei einteilen. Das alles klingt attraktiv. Doch ganz so leicht ist der Job im Home-Office nicht. Wie man im privaten Arbeitszimmer richtig arbeitet, erläutert der nachfolgende Artikel.

Strenge Trennung zwischen Arbeitszimmer und privaten Räumlichkeiten

Wer ungestört arbeiten möchte, muss das Arbeitszimmer vom privaten Wohnbereich abtrennen. Den Schreibtisch ins Schlafzimmer zu verbannen oder im Wohnzimmer eine Computerecke einzurichten, bringt nämlich wenig. Die Kinder laufen spielend umher, der Ehegatte will ein Mittagsschläfchen halten oder fernsehen. Unangekündigter Besuch möchte unterhalten werden. Es gibt unzählige Störungen, die vom Arbeiten abhalten. Zum konzentrierten Arbeiten sollte man die Tür hinter sich schließen können.

Das Arbeitszimmer kreativ einrichten

Grundsätzlich darf das private Arbeitszimmer frei nach den eigenen Wünschen gestaltet werden. Anders als im Büro des Arbeitgebers ist man keinerlei Zwängen unterworfen. Inspirationen kann man sich im Internet holen. Beispielsweise finden Sie wunderbare kreative Raum-Beispiele hier auf homify.de. Einige Tipps gelten jedoch schon für jedes Arbeitszimmer:

  • Eine gute Ausleuchtung des Arbeitsplatzes schont die Augen.
  • Grünpflanzen reinigen die Luft von Schadstoffen.
  • Der Bürostuhl sowie der Schreibtisch sollten ergonomisch angepasst sein.
  • Ein Ablagesystem, beispielsweise ein Regal, sorgt für Ordnung auf dem Schreibtisch.

Störungen aus dem privaten Umfeld vermeiden

Damit es nicht zu Auseinandersetzungen mit der Familie kommt, sollten klare Regeln definiert werden. Wer im privaten Arbeitszimmer arbeitet, hat Arbeitszeiten einzuhalten. Er darf nur in Ausnahmefällen gestört werden. Auch private Anrufe von der Schwiegermutter oder der Freundin sollten auf die Freizeit verschoben werden. Selbst kurze Telefonate summieren sich häufig ganz unbewusst und kosten wertvolle Arbeitszeit.

Ausreichend Pausen einplanen

Wer Höchstleistungen im privaten Arbeitszimmer erbringen möchte, muss sich von Zeit zu Zeit regenerieren. Daher sind wie im normalen Büro regelmäßige Pausen besonders wichtig.

Damit man diese tatsächlich einhält, lohnt es, einen Tagesplan aufzustellen, denn dies unterstützt ggf. an den Arbeitsplatz zurückzukehren und nicht den tückischen Ablenkungsmöglichkeiten des eigenen Haushalts zu erliegen.

Bewegung in den Alltag bringen

Das Arbeiten im privaten Arbeitszimmer mag auf Außenstehende wie eine gemütliche Beschäftigungstherapie wirken. Das ist es aber ganz und gar nicht. Das Gehirn läuft ständig auf Hochtouren, weil man alle Entscheidungen allein treffen muss. Der Körper schwächelt aufgrund der stundenlangen verkrampften Körperhaltung in derselben Sitzposition. Gelenk- und Rückenbeschwerden sind bei vielen Büroarbeitern die Folge, wenn nicht gezielt gegengesteuert wird. Jede Gelegenheit sollte zum Aufstehen vom Bürostuhl genutzt werden. Telefonieren kann man auch, wenn man im Arbeitszimmer umhergeht. Die Ablage lässt sich auch im Stehen erledigen. Der Drucker muss nicht direkt neben dem Schreibtisch stehen.

Merke: Auch wenn das Arbeitszimmer im privaten Haushalt ist, sollte man genügend Bewegungsfreiraum haben. Wer bereits an der Grundfläche zu sehr spart, fühlt sich meist nicht wohl. Gleiches trifft auf die Einrichtung zu. Ein Home Office, das zum Wohlfühlen einlädt motiviert ungemein und steigert somit zugleich die Effizienz.

Sich regelmäßig mit Kollegen und Freuden treffen

Wer von zu Hause aus arbeitet, gerät schnell in die Verlegenheit, sich von der Außenwelt abzuschotten. Man ist nur noch mit den eigenen Problemen beschäftigt und denkt relativ eingleisig. Um weiterhin aktiv und weltoffen am Geschehen teilzuhaben, ist es wichtig, den Kontakt zu Kollegen und Freunden nicht abbrechen zu lassen.

Merke: Nicht nur die eigene Arbeit sollte von einem Home Office profitieren – Im Umkehrschluss sollte das Privatleben natürlich keinesfalls darunter leiden!

Einen motivierenden Spruch als Lebensmotto an die Wand hängen

Nicht jeder Tag im privaten Arbeitszimmer verläuft positiv. Wichtig ist es, Ärger auf Arbeit/im Home Office zu lassen und nicht in andere Räume mitzunehmen. Fehlt es an Aufträgen, mäkeln Kunden herum oder lassen Auftraggeber es an der Zahlungsmoral mangeln, wird man schon einmal schlecht gelaunt.

Abhilfe verschafft vielleicht ein ganz simpler motivierender Spruch, den man sich an die Wand hängt oder auf dem Schreibtisch aufstellt. Damit hat man evtl. ein persönliches (Arbeits-)Credo und das Lächeln fällt wieder leichter.

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