Haben Sie an Ihren Nachsendeauftrag gedacht?

17. August 2015 | Von | Kategorie: Blog, Post

Bei einem Umzug hat man viele Dinge im Kopf. Da muss das feine Porzellan verpackt, die Wände gestrichen und der Umzugsdienst bestellt werden. Auch Ämter und Versicherungen müssen informiert werden. Da kann man schnell einmal etwas Wichtiges vergessen, z. B. die Post. Jeden Tag wundern sich Umgezogene in ganz Deutschland, warum sie wichtige Briefe nicht mehr erreichen. Die Antwort ist einfach, sie haben vergessen, einen Nachsendeauftrag zu erstellen.

Was ist ein Nachsendeauftrag?

Der Nachsendeauftrag ist ein praktischer Service, den man nutzen kann, wenn man über einen kürzen oder längeren Zeitraum nicht an seiner eingetragenen Adresse lebt. Die Post wird in diesem Fall nicht einfach in den Briefkasten der alten Adresse gesteckt, sondern automatisch an die neue weitergeleitet. So vermeidet man, dass man wichtige Nachrichten verpasst und nicht darauf reagieren kann. Die meisten Menschen nutzen einen Nachsendeauftrag, wenn sie umziehen.

Tipp: Beim Umzug ist es immer hilfreich, eine Checkliste mit allen wichtigen To-Do’s dabei zu haben. So lässt sich der zeitliche Aufwand ganz einfach planen.

Für wen lohnt sich ein Nachsendeauftrag?

Absolut empfehlenswert ist der Nachsendeauftrag natürlich erst einmal für alle, die vor einem Wohnortswechsel stehen. Durch den Nachsendeauftrag werden an die alte Adresse verschickte Sendungen dann einfach an die neue weitergeleitet. Es gibt aber noch andere Situationen, in denen ein Nachsendeauftrag sinnvoll sein kann. Das ist z. B. dann der Fall, wenn man sich längere Zeit geschäftlich in einer weit entfernten Stadt aufhält. In diesem Fall kann man sich die Post einfach dort hinschicken lassen.

Diesen Service sollte man auch dann nutzen, wenn man sich nur einige Wochen in einer anderen Gegend aufhält. Immerhin gibt es viele wichtige Briefe, bei denen zeitnahe Antworten wichtig sind:

  • vom Versicherer
  • von der Hausbank
  • vom Steuerberater
  • vom Arbeitgeber
  • von Behörden

Mitunter versäumt man eine wichtige Frist, nur weil man einen Brief nicht zeitnah entgegen nehmen konnte.

Nachsendeaufträge in Unternehmen

Ein Nachsendeauftrag ist auch für Unternehmen wichtig. Nehmen wir an, ein kleines Startup wächst und muss seine Organisation verändern. Dann bietet es sich in jedem Fall auch an, größere Büroräume zu beziehen. Wenn man einen Nachsendeauftrag einrichtet, bekommt man hier auch weiterhin alle wichtigen Sendungen zugeschickt. Damit kann man sich voll und ganz auf das Tagesgeschäft konzentrieren.

Tipp: Natürlich ist nicht nur bei der normalen Post Schnelligkeit und Sicherheit wichtig. Das gilt auch für E-Mails. Gerade im geschäftlichen Bereich ist es wichtig, einen sicheren Anbieter auszuwählen.

Welche Sendungen kann man sich nachschicken lassen?

Über eine Sache muss man sich vorher im Klaren sein. Es werden nicht alle Sendungen an den neuen Wohnort geschickt. Übermittelt werden nur:

  • Briefe und Postkarten (in allen Größen)
  • Bücher, Warensendungen
  • Briefe mit zusätzlichen Leistungen (Einschreiben, Rückschein, Nachnahme)
  • Blindensendungen
  • Telegramme
  • Streifbandzeitungen

Nicht versendet werden:

  • Infopost
  • Tageszeitungen
  • Pressesendungen

Vorsicht auch bei anderen Zustelldiensten!

Nicht alle Nachsendeaufträge können bei allen Zustelldiensten genutzt werden. Häufig haben private Lieferanten ihre eigenen Nachsendeaufträge.

Wie lange dauert es bis ein Nachsendeauftrag eingerichtet ist?

In den meisten Fällen kann ein Nachsendeauftrag jederzeit eingerichtet werden. Meistens dauert es aber fünf Tage, bis der Service läuft. Vergessen Sie deshalb nicht, rechtzeitig einen privaten Dienstleister für den Nachsendeauftrag zu finden.

In der Regel läuft der Service 12 Monate. Sie können ihn aber auch bereits nach 14 Tagen wieder kündigen. Außerdem können Sie nach 12 Monaten einen erneuten Nachsendeauftrag einrichten. So können Sie ihn genau so lange nutzen, wie Sie ihn brauchen.

 

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