Effizientes Recruiting durch gelungenes Bewerbermanagement

9. März 2016 | Von | Kategorie: Blog

Qualifiziertes Personal ist ein knappes Gut. Gerade in der heutigen Wissensgesellschaft sind motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter die wichtigste Ressource eines Betriebes. Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität stehen in engem Zusammenhang, wie Studien belegen. Zu Deutsch: nur wenn es im Team stimmt, kann auch erfolgreich gearbeitet werden, bleiben die Mitarbeiter loyal und machen weniger krank. Das hat unmittelbare Auswirkungen auf Personalkosten und Wettbewerbsfähigkeit eines Betriebes. Dennoch wird Personalmanagement häufig stiefmütterlich behandelt und wichtige Entscheidungen werden aus dem Bauch heraus getroffen – ein eklatanter Fehler.

Eine gute Personalabteilung kennt die Stärken und Schwächen der Mitarbeiter, weiß, welches Team am besten miteinander funktioniert und welche Angestellten man fördern sollte. Eine geeignete Personalmanagement–Software kann hier helfen, den Überblick zu behalten und informierte Entscheidungen zu treffen. Die einfache Art der Datenerfassung und Analyse hilft, auch den Vorstand mit den richtigen Kennzahlen zu überzeugen. Oft hapert es jedoch bereits daran, das beste Personal überhaupt zu finden und für sich zu gewinnen. Durch die Einstellung eines neuen Mitarbeiters geht der Betrieb langfristige Verpflichtungen ein und muss mit einem gewissen Risiko leben. Ist der Bewerber wirklich der Richtige? Wird er sich langfristig an uns binden oder schon in einem Jahr wieder kündigen? Kann er die gestellten Aufgaben wirklich bewältigen? Und, und, und.  Dabei kann die richtige Bewerbermanagement-Software (z.B. von Persis) der HR-Abteilung die Arbeit sehr erleichtern und helfen, begründete Entscheidungen zu treffen.

Was muss Bewerbermanagement-Software können?

Bewerbermanagement-Software sollte Ihnen von der Stellenausschreibung bis hin zum Einstellungsprozess zur Seite stehen können und mehr sein, als nur eine Datenbank. Die besten Tools helfen Ihnen nicht nur, das Stellen- und Bewerberprofil zu definieren, sondern erleichtern auch das Erstellen und Veröffentlichen der entsprechenden Stellenausschreibung. Achten Sie bei der Auswahl der richtigen Software darauf, dass sie mit den wichtigsten Stellenbörsen verbunden ist. Einige erlauben Ihnen auch die einfache Anpassung der Anzeige an Ihr Corporate Design. Per Knopfdruck wird die Anzeige dann an allen gewünschten Orten veröffentlicht. Das spart dem Personaler ungeheuer viel Zeit und Nerven.

Die richtige Software hilft Ihnen, in einem papierlosen Büro zu arbeiten

Die meisten größeren Firmen haben ihren Bewerbungsprozess mittlerweile umgestellt. Weg von stapelweisen Bewerbermappen auf dem Schreibtisch, die sich in ihrer Aufmachung gegenseitig zu übertrumpfen suchen, hin zu übersichtlichen elektronischen Bewerbungen. Die relevanten Daten sind einfach zu erfassen und die Qualifikationen Ihrer Bewerber lassen sich so übersichtlich gegeneinander abwägen.  Falls Sie Wert auf Bewerbungen auf Papier legen, da Bewerbungsmappen immer noch einiges über Sorgfalt und Stilsicherheit Ihres zukünftigen Mitarbeiters verraten, müssen Sie trotzden nicht auf Software-Unterstützung verzichten. Per Texterkennung können einige Softwares auch eingescannte Dokumente erkennen und auswerten. CV-Parser stellen Ihnen die wichtigsten Daten aus dem Lebenslauf Ihres Bewerbers ebenso übersichtlich zur Verfügung, als wenn die Bewerbung per mail angekommen wäre.

Wann kommt endlich der Brief?

Jeder, der schon einen Bewerber-Marathon hinter sich hat, kennt es  – eine Zusage oder Einladung kommt in der Regel recht bald, auf Absagen muss man teils wochenlang, wenn nicht gar vergeblich warten. Das kann nicht nur für den Bewerber nervenzerfetzend sein, auch HR-Mitarbeiter müssen nach einer gewissen Zeit trotz einer don’t call us – we call you – policy damit rechnen, von ungeduldigen Arbeitswilligen angerufen zu werden. Eine Funktion, die die externe Korrespondenz überwacht, und nach gewisser Zeit Erinnerungsmeldungen bringt, kann das Leben hier sehr erleichtern. Das Ganze kann nur noch durch vorformulierte Briefe oder automatisierten – und dennoch personalisierten – emailversand gesteigert werden.

Die letzte Hürde: das Bewerbungsgespräch

Hier kann Ihnen auch die beste Software nicht alles abnehmen, Sie müssen selber ran. Im Gespräch versuchen Sie, ein möglichst vollständiges Bild Ihres zukünftigen Mitarbeiters zu bekommen. Liegen die im Bewerbungsschreiben angegebenen Qualifikationen tatsächlich vor, oder wurde hier etwas aufgehübscht? Will der Bewerber tatsächlich hier arbeiten, oder sucht er nur einen schnellen Übergangsjob? Und ganz wichtig: ist er sympathisch und passt ins Team? Einige Betriebe, vor allem internationale IT-Konzerne haben aufwändige Bewerbungs- und Evaluierungsverfahren ausgetüftelt, um wirklich sicher zu sein, den Richtigen zu finden. Ein vollständiges Bewerbermanagement-Programm kann Ihnen jedoch helfen, die richtigen Fragen zu stellen und das Gespräch anschließend objektiv auszuwerten. So werden mehrere Gespräche vergleichbar gemacht und auch Personen, die nicht daran teilgenommen haben, können zur Entscheidungsfindung hinzugezogen werden.

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