Mitarbeiterseminare: So erkenne ich die Softskills meiner Nachwuchskräfte

7. November 2016 | Von | Kategorie: Blog

Die Wirtschaftslage ist schwierig und komplex. Die Konkurrenz schläft nicht und daher ist es heute umso wichtiger, immer die Nase vorne zu haben. Längst haben alle Konkurrenten die harten Wirtschaftsfaktoren angepasst. Der weitere Kampf um Kunden spielt sich hauptsächlich im Bereich der weichen Faktoren ab, die den entscheidenden Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen können. Eine ausschlaggebende Komponente sind die Mitarbeiter eines Unternehmens. Auf der einen Seite zählen ihre Ausbildung und ihre Berufserfahrung. Aber gerade in einem umkämpften Markt wird von guten Führungskräften auch verlangt, den Softskills der Mitarbeiter die angemessene Aufmerksamkeit zu schenken.

Softskills erkennen und schulen

Zu den Softskills gehören Verhandlungsgeschick, Teamfähigkeit, Flexibilität und die Fähigkeit, aus dem Schubladendenken auszuscheren. Nicht jeder Mitarbeiter ist ein Verhandlungsgenie. Nicht jedem fällt es leicht, kreative Lösungen zu entwickeln. Nicht jeder kann andere motivieren oder Eigeninitiative zeigen. Aber als Führungskraft ist es eine wichtige Aufgabe, die Fertigkeiten eines jeden Mitarbeiters zu erkennen und ihn gezielt da einzusetzen, wo er den meisten Nutzen hat. Zur Schulung und Weiterentwicklung dieser Softskills werden unter anderem Mitarbeiterseminare angeboten zu den unterschiedlichsten Themen. Beispielsweise in Seminaren, die es bei ESO zu finden gibt, werden Softskills, Teamarbeit und Kommunikationsmethoden unter die Lupe genommen und den Mitarbeitern entsprechend ihrer Qualifikation und Aufgabe näher gebracht. Rhetorik spielt in solchen Schulungen ebenso eine Rolle wie Kompromissfindung und Gruppenarbeit. Bis sich der Erfolg einer solchen Weiterbildung einstellt, benötigt es etwas Zeit. Die Mitarbeiter können neu erlernte Techniken nicht auf Knopfdruck umsetzen. In der Folge eines Seminares für die Entwicklung von Softskills startet ein längerer Prozess im Unternehmen und in den Köpfen der Mitarbeiter. Um die Ergebnisse erkennen und messen zu können, ist ein wenig Geduld gefragt.

Führungsqualitäten entwickeln

Es gibt zwar zahlreiche Seminare und sogar Hochschulausbildungen für Führungskräfte. Management und Personalführung sind erlernbar, aber eben nur zu einem gewissen Teil. Bei einer Führungspersönlichkeit spielen Charakter und Temperament einer Person eine wichtige Rolle. Wer als Führungskraft erkennt, dass ein Mitarbeiter das Zeug zur Führung und Anleitung anderer hat, diese mitreißen und motivieren kann, dann gilt es, dieser Person mehr Verantwortung zu übertragen und ihre Qualitäten zu nutzen. Wenn ein Mitarbeiter keine Ambitionen und Qualitäten für die Personalführung oder kreative Aufgaben hat, bedeutet dies nicht, dass er nutzlos ist. Es ist die Aufgabe der Führungskraft, herauszufinden, in welcher Aufgabe dieser Mitarbeiter die besten Erfolge erzielt und wo er sich wohlfühlt und in der Folge auch gute Arbeit leistet. Manche Menschen sind dazu geeignet, Entscheidungen zu treffen, andere funktionieren besser im Job, wenn ihnen Entscheidungen abgenommen werden. Dies zu erkennen ist essentiell für eine gelungene Personalführung. Kommunikationsfähigkeit ist jedoch bei allen Mitarbeitern gefragt, egal welche Aufgaben sie übernehmen. Der Austausch zwischen der Führungsebene und den Untergebenen ist ebenso wichtig wie der Austausch zwischen einzelnen Teams und Abteilungen. Auch in diesem Bereich gibt es Weiterbildungsseminare.

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