Der Dresscode: wesentlicher Teil der Corporate Identity?

13. Oktober 2018 | Von | Kategorie: Blog

Die Corporate Identity, auch CI genannt, beschreibt das Erscheinungsbild, welches ein Unternehmen anstrebt. Es dient der Schaffung einer Identität, durch die dem Unternehmen eine Persönlichkeit zugesprochen werden soll. Zur CI zählen viele verschiedene Aspekte, von der Unternehmenskommunikation, der Philosophie oder auch der visuellen Identität wie beispielsweise einer Farbgebung auf Dokumenten, dem Unternehmenslogo oder dem Dresscode, unter dem die Angestellten intern sowie extern auftreten.

Insbesondere in jungen Unternehmen, die oftmals bestehende Geschäftsmodelle auf innovative Art und Weise weiterentwickeln und einer jüngeren Zielgruppe schmackhaft machen wollen, ist eine legerere Kleiderordnung ein beliebtes Instrument, das Unternehmen jung und hip wirken zu lassen. Das bedeutet zwar nicht, sich so uninspiriert wie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zu kleiden. Aber mit dezenten Farben und bequemen Schnitten kann man grundsätzlich nichts falsch machen. Eine gute Kombination bilden etwa immer eine gut sitzende Jeans und ein Hemd:Je nach Branche und persönlichem Gusto sind sowohl einfarbige als auch karierte, gestreifte, gepunktete oder anders gemusterte Hemden eine Option. Zu finden sind sie im stationären Handel in Modehäusern wie Anson’s oder aber in Onlineshops wie Conleys – dort lässt sich sogar mit einem Conleys Rabattcode etwas Geld sparen.

Firma + Produkt + Kunde = Dresscode

Der Dresscode wird meist durch die Branche, in der jeweilige Unternehmen operieren, bestimmt. So ist es in Banken oder Versicherungen durchaus üblich, in einem dezenten Anzug zur Arbeit zu erscheinen. Auch Immobilienmakler sollten durch sorgfältig aufeinander abgestimmte Kleidung, farblich passende Hemden und Sakkos bestechen und ihren professionellen Eindruck unterstreichen. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass der Dresscode anhand dreier Faktoren bestimmt werden sollte: Die Firma und ihr Produktportfolio sollten angemessen repräsentiert und die Zielgruppe auch durch die richtige Kleidung angesprochen werden.

Ebenfalls erfreuen sich Hoodies immer mehr der Beliebtheit unter Angestellten, wahlweise sogar in CI-Farben mit Firmenlogo. Diese sind nicht nur unglaublich bequem, sondern tragen auch ihr Übriges zum Teambuilding bei. Auch schnippische Kommentare ihrer Kollegen bezüglich ihres Kleidungsstils gehören so der Vergangenheit an. Denn schon Barack Obama wusste: „Wer den ganzen Tag über wichtige Entscheidungen trifft, kann auf vermeintlich unwichtige, wie der Wahl der Kleidung verzichten.“ Je kreativer sich die Branche, in der man arbeitet, gestaltet, desto abenteuerlicher darf auch der Griff in den Kleiderschrank ausfallen. Allerdings kommen auch hier in der Regel Designerhosen mit Nieten oder modischen Rissen einer Todsünde gleich.

Selbstbetrug durch angemessene Kleidung?

Ob „Kleider machen Leute“, „Kleide dich stets für die Position, die du willst – nicht für die, die du schon hast“ oder „Dress to impress“, es gibt eine ganze metaphorische Schublade von Zitaten, die die Bedeutung der Kleiderwahl herausstellen. Doch nicht nur andere Personen können durch die richtige Kleidung beeindruckt werden, auch den eigenen Geist kann man manipulieren. Das Anziehen von formaler Kleidung signalisiert dem Hirn: „Jetzt wird gearbeitet.“ Thomas Mann beispielsweise soll alle seine Romane in Anzug und Fliege geschrieben haben. Das bedeutet zwar nicht, dass ein Anzug allein zum Nobelpreisträger reicht, aber ein gut durchdachtes Styling ist auch immer ein Kompliment für den Betrachter.

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