Gute Vorbereitung zahlt sich oft aus

5. März 2019 | Von | Kategorie: Blog

Oft trifft sie einen völlig überraschend, manchmal gab es vielleicht auch schon erste Anzeichen, doch ein Schock ist es dann eigentlich immer, wenn es passiert: die Kündigung des Jobs. Existenzängste, Fassungslosigkeit, Unverständnis – viele Gedanken schwirren einem durch den Kopf, und es besteht die Gefahr, in diesem Gefühlswirrwarr etwas vorschnell zu unterschreiben, was man später bereut.

Da ist es auf jeden Fall umso wichtiger, einen kühlen Kopf zu bewahren. Noch besser ist es, wenn man sich auch auf eine solche Situation bestmöglich vorbereitet. Die wichtigste Grundregel lautet, sich in keinem Fall zu irgendeiner Unterschrift, einer Vereinbarung oder einer Regelung drängen zu lassen. Ruhig bleiben und klar aussprechen, dass Sie den Vorgang zur Kenntnis genommen haben, sich aber vorbehalten, das mit jemandem zu besprechen. Dieses Recht kann Ihnen keiner verwehren.

Möglichkeiten prüfen, sondieren und ausschöpfen

Oft hört man von Arbeitnehmern, die vor Gericht ziehen, um Ihren Arbeitsplatz einzuklagen, also die Kündigung nicht akzeptieren. Das ist im besten Fall ein zweischneidiges Schwert, denn die Kündigung macht klar, dass der Arbeitgeber auf einen verzichten kann oder sogar will. Unter diesen Bedingungen dort weiter zu arbeiten, weil ein Gerichtsurteil dies ermöglicht, ist mit ziemlicher Sicherheit nicht immer eine dankbare Aufgabe. Wer das rigoros und wirklich mit der festen Absicht, die Arbeit weiterzuführen, durchzieht, muss schon ein recht dickes Fell besitzen, denn neben dem Chef werden auch die Mitarbeiter dazu eine geteilte Ansicht haben. Dem Betriebsklima ist eine solche Regelung im Zweifel nicht zuträglich. Oft steckt dahinter aber natürlich auch nicht der Wunsch der Weiterbeschäftigung, sondern der Plan, den Arbeitgeber zu einer hohen Abfindung zu bewegen. Das funktioniert häufig, aber eben nicht immer. Wer diesen Weg einschlägt, sollte sich es Risikos bewusst sein.

Mögliche Informationen und Hilfen in Anspruch nehmen

Kommt die Kündigung vollkommen überraschend und aus nicht nachvollziehbaren Gründen, so schadet es auf keinen Fall, einen Anwalt zu konsultieren, um sich beraten zu lassen. Es gibt aber auch moderne Varianten im Internet, die im Zweifel kostengüngstiger sind, gerade wenn es zum Beispiel um die Höhe der Abfindung bei Kündigung geht. Es kann auch hilfreich sein, sich einmal vorsorglich und ganz in Ruhe aufzuschreiben, wie man im Falle einer Kündigung am besten dem Arbeitgeber gegenübertritt. Wer sich diese Liste immer mal wieder anschaut, wird – wenn die Situation irgendwann tatsächlich eintreten sollte – besser vorbereitet und deutlich sicherer sein.

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